S UNIVERSITY COURIER. EIN DEUTSCHER DICHTER. (Im Deutschen Studenten-Verein gelesen.) Indem wir unser Studium der deutschen Sprache hier verfolgen, mag es gut sein etwas zu lernen von dem Leben und dem Charakter jener Schreiber die unendlichen Dienst geleistet haben die Sprache staerker, reiner, und schoener zu machen. Unter den ersten von diesen steht Friederich von Schiller. Als er ein Juengling war, war es eine Zeit von Sturm und Drang, und Schiller musste auf dem Strome gehen. Also ist sein erstes Werk, "Die Raeuber," nach dem Gefuehl der Zeit geschrieben. Gedichte hatte er schon geschrieben, aber, in 1781, gab er nur dieses prosaische Schauspiel heraus; die anderen warf er ins Feuer. Er gewann sogleich die Gunst des Publicums; wie Byron sagt: Er erwachte eines Morgens und fand sich beruemt. Andere Gedichte folgten bald nach, die alle ein kuehnes Genie anzeigten, voll von Leben und Staerke. Zu kurzen Beispielen, erwachen wir nicht als wir dieses von "Maennerwuerde lesen? "Ich bin ein Mann, wer ist es mehr. "Tch bin ein Mann, wer ist es in Wer's sagen kann der springe Frei unter Gottes Sonn einher Holden sie doch und sings." Und huepfe hoeh und singe." Schiller begegnete Goethe zum ersten Mal zu Rudolstadt als dieser von seiner italienischen Reise zurueck kam. Ueber diese Zusammenkunft schrieb er an einen Freund; "Im ganzen genommen ist meine in der That grosse Idee"von Goethe nicht vermindert worden; aber ich zweifle ob wir einander je sehr nahe ruecken werden. Seine Welt ist nicht die meinige; unsere Vorstellungsarten scheinen wesentlich verschiedene." Aber nachher worden und blieben sie feste Freunde. "Des Lebens Mai blueht eimal und nicht wieder. Bald darnach bewirkte Goethe dasz Schiller die Aufstellung als Professor von der Geschichte in Jena erhielt. Nicht lang nachher hat er sich mit dem Fraeulein von Langefeld verheirathet. Lesen Sie Schiller's Gedicht "Resignation," die er schrieb bald nachdem seine erste Geliebte ihn verlassen hatte, und worin diese Stanze sich findet. Mir hat er abgeblueht, Der stille Gott, o weinet meine Brueder. Der stille Gott taucht meine Fackel einder, Und die Erscheinung flieht." Und hoeren Sie folgendes zu dieser Zeit an einen Freund geschrieben, und sagen Sie mir blueht nicht des Lebens Mai ja zweimal und auch wieder? "Was fuer ein schoenes Leben fuehre ich jetzt. Ich sehe mit freudigem Geiste um mich her, und mein Herz findet eine immerwaehrende sanfte Befriedigung ausser sich, mein Geist eine so schoene Nahrung und Erholung." Von hier fort war der thaetigste und fruchtbarste literarische Zeitraum Schillers Lebens. Wallenstein erschien 1799, Wilhelm Tell 1804, und diese sind seine Meisterwerke. Alle hier wissen etwas von der Schoeheit dieses letzten Schauspiels. Des Fischer—Knaben Gesang kann ich nie vergessen: "Es laechelt der See, er ladet zum Bade. Der Knabe sch lief ein am gruenen Gestade." Was das beste an Schiller ist und daran liebe ich zu laeuft in dem Sinn jedes deutschen Studenten. denken, tief in seinem Innern, und in seinem Thaeten aufgeuebt, war er ein edler, reiner, liebender und liebes werther Mann. Erstrebte unermuedet die Literatur zu erhoehen und reinigen, and est ist ihm unermesslich gelungen. Wir freuen uns dasz er, was ihm gebuehrte, die Schaetzung des Publicums, und noch dazu eine glueckliche Heimath hatte. "Zum Hoechsten hat er sich emporgeschwungen Mit allem was wir schaetzen eng verwandt. So feiert ihn! Den was dem Mann das Leben Nur halb ertheilt, soll ganz die Nach welt geben." STUDENT THE VAN DER WERDE-ARTAVELD LEGACIES. I "It is all settled then, Mynheer van der Werde." "All settled, Mynheer van Artaveld," replied van der Werde as he rose to accompany his departing guest to the door. At the door the latter turned and said to his host; "Long life and the legacy to you, Mynheer van der Werde." "Long life and the legacy to you," answered the host. Thus they stood bowing and complimenting each other at the top of the steps. Both were exceedingly portly old gentlemen, staid and slow of speech, as become good Dutch burgers. Mynheer van der Werde's house showed its impassive front and well-secured steps to the afternoon sun in a crooked street of the good old town of Arndt. It was a quiet street, even in that quietest of towns, full of gabled houses with red roofs and innumerable windows, and with grass growing green and thick between its cobble- stones. All this you might have seen as Mynheer van Artaveld walked down the steps and was helped into his carriage to return to his own home in the neighboring city of Arnheim. But Mynheer van der Werde, after scowling for a moment at two serving-maids who were stopping to gossip in front of the Burgomeister's house over the way, turned on his heel, went slowly back to his own particular room and sat down in his own particular chair beside his table. After silently thinking for some minutes, he rang a small bell and said to the red-cheeked maid who answered the summons; "Minnette, send Mynheer Jan to me." Soon Mynheer Jan stood before his uncle, coming from the counting-house behind the garden, and carrying a pen behind his ear. He was a grave young man, already high in his uncle's trust, and well liked by the only son, Willem, now absent in Amsterdam. "Jan," said Mynheer van der Werde," you know that Mynheer van Artaveld was here to-day," and the old man chuckled in a self-satisfied way. "Yes, uncle," answered Jan. "He is somewhat older than I, Jan, and shows his age more," continued Mynheer, picking up a tiny steel mirror and regarding his fat and placid face. Then without giving time for reply, "We've been making our wills to-day." "I hope it will be many years before they are needed" replied Jan dutifully. "We are both getting along in years; but—but, well, we—no not I, but Mynheer van Artaveld, did a foolish thing; in our wills there is a bequest of thirty thousand gilders to the survivor."